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Rapperswiler Tag

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Rapperswiler Tag: 28. März 2014
„Von Engagement, verantwortung und Relevanz“

Die aktuellen Diskussionen um Siedlungs­ver­dich­tung, nachhaltige Energie­produktion, Schutz vor Naturgefahren oder die jüngsten Entscheide an der Urne lassen keinen Zweifel offen: Das Thema Landschaft gewinnt in der Schweiz an gesell­schaft­licher Relevanz. Daraus resultiert ein politischer Auftrag, sich intensiver um die Landschaft, um deren Nutzung, Entwicklung und Gestaltung zu kümmern; dies sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum und auf allen Massstabebenen (…)

15 Uhr:

Kultivierung des Blickeszwei Beteiligungsgärten im Rahmen der IGS Hamburg 2013
Véronique Faucheur und Marc Pouzol / atelier le balto, Landschaftsarchitekten, Berlin

Garten Heimat kl

Merh unter: www.rapperswilertag.ch

Make_Shift City

Landschaftsarchitekten atelier le baltoEin Provisorium ist ein vorläufiger oder sinnvoller Ersatz für etwas Anderes, etwas Fehlendes. „Make-Shift-City“ (Provisorische Stadt) weitet den Begriff auf urbane Gestaltungsstrategien aus. Bei „Make-Shift City“ geht es um einen Zustand der Unsicherheit, um das Unbeständige, Unperfekte und Unbestimme. Es geht aber auch um den gestalterischen Akt der Verschiebung bzw. Neuinterpretation als einer Form von urbanem Détournement. Die Städtische Sparpolitik und vor allem die wachsende Ressourcenknappheit in den europäischen Städten und Gemeinden haben weitreichende Folgen für den urbanen Raum. Wo ein Mangel an regulären Planungsprozessen herrscht, entstehen Lücken und offene Räume, die eine spontane und informelle urbane Gestaltung ermöglichen. Daraus resultiert häufig ein Prozess des urbanen Commonings – des Gemeinschaffens: die Neuverhandlung gemeinsamer Räume und Ressourcen.

Dieser ‚Urbanismus der kleinen Taten‘ ist Teil einer emanzipatorischen Praxis; ein Neudenken des städtischen Raums und seiner Möglichkeiten. 

Herausgeber: Francesca Ferguson, Urban Drift Projects (Hg.)
In Kooperation mit dem Senat für Stadtentwicklung, Berlin

MakeShiftCity_Buchvorstellung

Mehr unter: www.jovis.de

 

 

Gartenparade_ Berlinische Galerie

atelier le baltoAb 23.05.2014

In japanischen Gärten werden häufig Motive aus der Umgebung verwendet. Man spricht dann von einer „ausgeliehenen Landschaft“. Für die Gärten der Berlinischen Galerie leihen die Landschaftsarchitekten atelier le balto ein wohlbekanntes Motiv des Berliner Stadtlebens: Die Baustelle.

Die Gartenparade ist eine Hommage an diese Stadt, die einer ständigen Transformation unterliegt. Heute Brache, morgen Garten; gestern Trümmer, heute Wohnbau! Und ebenso plötzlich erschien im Herbst 2013 die Gartenparade vor der Berlinischen Galerie.

Mehr unter: www.berlinischegalerie.de