Alle Beiträge von lebalto

DomainedesBraves69430

Station 13, Kernen im Remstal

Architekt: kuehn Malvezzi

Paysagiste: atelier le balto

„Offen in alle Richtungen gibt es an der Station neben tollen Ausblicken auch frische Erzeugnisse aus dem Pflückgarten zum Genießen“.

Wengerter Häuschen und Pflückgärten: Im Zusammenspiel von Topographie, geeigneten Böden, einem besonders milden Klima und der Arbeit der Wengerter hat die Gemeinde Kernen über Jahrhunderte ihre besondere morphologische Prägung erfahren. Die Intervention am höchsten Punkt des Hügels greift die regionale Typologie des Wengerter Häuschens auf. Sie rahmt den einzigartigen Blick über die Weinberge, das Tal und weit darüber hinaus. Die spezifische Kulturlandschaft ist hier das Exponat der Gartenschau, die Architektur ihr Display. Ausgehend von diesem Startpunkt entsteht in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten atelier le balto und mit lokalen Handwerkern ein Parcours, der das Motiv des Wengerter Häuschens in verschiedene Gärten übersetzt. Der Parcours lädt die Besucher dazu ein, über den Hang zu spazieren und neben den neuen Gärten auch die alte Landschaft neu zu entdecken (…)

véronique, marc, nil… marc au marteau…
Garten und Landschaft…
Chemin de chèvre…
30° bis 45°…
Pflückgarten…
Wengerter Häuschen
Geokoordinaten: 48.787240, 9.32174

Mehr unter: remstal.de

und: remstal.de

CANADIAN ARCHITECTS AWARDS

Kuehn Malvezzi with Pelletier de Fontenay, Jodoin Lamarre Pratte and atelier le balto received a Canadian Architect Award of Merit for their Insectarium in Montreal. They designed an immersive environment that converges nature, architecture and museology.

Les jardins de l’Insectarium
Le plan, KUEHN MALVEZZI
Le Dôme au printemps
le Dôme en été
Le Dôme en automne
Le Dôme en hiver…

Der verborgene Garten

„Das war eine unbeschreibliche Woche im „verborgenen Garten“ hinter der Fabrik. Das Team von atelier le balto hat täglich mit bis zu 15 (!) Helfern zwischen 5 und 65 Jahren den komplett zugewachsenen und teilweise vermüllten Garten gerockt. Nun ist diese wunderschöne Felswand wieder aufgetaucht und wir können uns gar nicht sattsehen an den Schattierungen. Der Garten erscheint jetzt so wunderschön und der Frühling kann kommen. Die raumwerk.architekten haben heute Vogelhäuser gebaut und aufgehängt, also warten wir nun auf neue Bewohner. Unser heutiges Abschlussfest der Mitmachwoche wurde wundervoll musikalisch eingerahmt von Sivan . Danke an ihn und an alle, die mitgemacht haben. Nach dieser Woche vertrauen wir noch mehr darauf, dass wir dieses Projekt gemeinsam stemmen werden. Wir sind sehr dankbar.“ Das Team vom BOB Campus.

Johanna Debik / Leitung Initialkapital , 23 Februar 2019

Montag Stiftung Urbane Räume

avant…
Véro…
raumwerk.architekten, Köln
Party…
Publikum…
Sivan! merci…
marco…

peintures du japon

atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff
atelier le balto
Peinture: Nil Lachkareff

Der Jüdische Garten

Der Jüdische Garten in den Gärten der Welt Berlin-Marzahn

Manfred Pernice – atelier le balto – Wilfried Kuehn

Der im Juni 2018 von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gemeinsam mit der Grün Berlin GmbH und in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ausgelobte Wettbewerb zur Gestaltung eines Jüdischen Gartens in den Gärten der Welt ist entschieden.

atelier le balto


Die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn sind ein Ensemble, das als Sammlung gelesen werden kann. Der Plural ist Ausdruck einer Vielfalt: statt einer einzigen Erzählungbilden die Gärten eine ganze Reihe kultureller Erzählungen, die sich jederzeitdie Frage gefallen lassen müssen, welche Beziehungen sie untereinanderentwickeln. Plural ist hier mehr als Pluralismus, denn ein Garten in den Gärten der Welt ist kein Exponat einer Weltausstellung, sondern Teil einer kulturellen Sammlung.


Ein jüdischer Garten, der zum Jüdischen Garten in den Gärten der Welt wird, ist Ausdruck jüdischen Handelns, in dem Werte und Gepflogenheiten konkret werden: Respekt für das Leben; Respekt für, aktives Interesse an und Pflege der Umwelt: Der Jüdische Garten in den Gärten derWelt ist ein hiesiger und lokaler Garten, der konkret undgeschichtlich den Bezug zu seiner Umgebung zum zentralen Thema erhebt. Im Gegensatz zur abstrakten Projektion eines exotischen Gartens ist er ein Garten,der seine Identität in der aktiven Beziehung zur Umgebung hier und jetzt zeigt.

 Der Jüdische Garten ist in Berlin nicht fremd, sondern zuhause. Die jüdische Kultur ist Teil der Stadt; Berlin ist heute wie historisch geprägt von Zuwanderungen, zu denen Juden wesentlich beitrugen. Umgekehrt ist es ein historisches Merkmal der jüdischen Kultur, Teilvielfältiger Stadtkulturen zu sein. In dieser Teilhabe ist die jüdische Kulturinteraktiv: sie entwickelt das Eigene im Zusammenspiel mit der Teilnahme am Lokalen und prägt so beides zugleich. Das Judentum ist primär eine Kultur der Haltung und der Handlung und nicht eine Kultur des fertigen Bildes.  Als religiöse Kultur ist das Judentum am konkreten Ort spezifischund handelnd in Beziehung zur jeweiligen Umgebung. Ein jüdischer Garten bildet keine Ausnahme.

Modell: Manfred Pernice
Modell: Manfred Pernice

Errichtet werden soll der Jüdische Garten auf einer Fläche von ca. 1.000 m² im Bereich der höchsten Erhebung in den Gärten der Welt mit Blickbeziehung zum Christlichen Garten. Verantwortlich für die Umsetzung, die im Herbst 2019 beginnen soll, ist die Grün Berlin GmbH, die als landeseigenes Unternehmen unter anderem den Betrieb und die Entwicklung der Gärten der Welt verantwortet.

Die Initiative zur Anlage des Jüdischen Gartens erfolgte von der Allianz Umweltstiftung, die gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Axel Springer Stiftung Fördermittelgeberin für das Wettbewerbsverfahren ist.

Der Jüdische Garten komplettiert zukünftig die Darstellungen der großen Weltreligionen und Weltanschauungen in den Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf. Vorhanden sind dort bereits der Orientalische Garten (Islam), Balinesische Garten (Hinduismus), Koreanische Garten (Schamanismus, Buddhismus), Japanische Garten (Zen-Buddhismus), Chinesischer Garten (Konfuzianismus) und der Christliche Garten.

Mit dem Jüdischen Garten wird der lebendige Dialog zwischen den Kulturen und Konfessionen in den Gärten der Welt fortgesetzt und um ein wesentliches Element bereichert.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Grün Berlin GmbH, Pressestelle
Telefon: 030 700906-700
E-Mail: pressestelle@gruen-berlin.de; www.gruen-berlin.de