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Garten-Respiration

Link zur Ausstellung

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 13. Februar 2025, 19 Uhr

véronique faucheur, marc pouzol, marc vatinel, nil lachkareff & lilith unverzagt
Erste Skizze „respiration“

Dezember 2024 bis Dezember 2025 im kgm

Respiration“ könnte der Titel einer Choreografie sein. Tatsächlich ist die Gartenkunst, als Ausdrucksform, eng mit der Bewegung verbunden. Nur sind hier die Pflanzen die Akteure und wir, Garten- und Landschaftsarchitekt:innen und Gärtner:innen, stellen deren Wachstumsbedingungen her – durch Licht, Schatten, Boden, Wasser und Standortbestimmung.

Anfang Dezember fand der erste Workshop mit atelier le balto und Studierenden der UdK statt.
Gemeinsam räumen wir den Garten auf, sammeln Feld- und Ziegelsteine, stapeln Granitplatten und haken Laub. Die vom Buchsbaumzünsler befallenen Buxus sempervirens (Buchsbaumkugeln) werden zu Mulch geschreddert und bleiben Teil des Kreislaufs im Garten. Auch die lichtschluckenden Eiben und dunklen Mahonien werden zurückgeschnitten und die Rosen auf den Stock gesetzt, damit sie im Frühjahr neu austreiben können. Geranium und Miscanthus werden verpflanzt und die jungen Obstbäume in Wurzelbeuteln im Carrée aufgestellt.
Die Yucca wird freigeschnitten und auch die drei großen Bäume Cornus (Hartriegel), Prunus (Steinobstgewächs) und Carpinus (Hainbuche) werden aufgeastet, sodass mehr Licht in den Garten dringt. Äste, Wurzeln, Laub und Sträucher werden geschreddert und zu Mulch verarbeitet, der in einem halben Jahr als Humus im Garten verteilt wird. Für die Zwischenzeit wird Gründünger gesät, der den Boden schützt, auflockert und ihn im Frühjahr als Mulch anreichert.
Die Transformation des Gartens beginnt im Dezember und wird von einer Ausstellung im Museum und im Garten begleitet.

Bestand…
Avant-après
1 cbm Mulch…
Outillage / Werkzeuge
Collection / Sammlung

Mehr unter: kgm

„Telegraph-Berlin“

…Erste Skizze
Inspiriert von Pierre Alechinsky

Die Außenanlage besteht aus einer 1600 m2 weiten Landschaft, die sich durch drei Höfe hindurch entwickelt. Das Hauptmotiv ist ein Wegenetz, das von dem Bild eines großen liegenden Baums inspiriert ist. Das Wegenetz in allen drei Höfen ist in breiteren terrassenförmigen Flächen entlang der Gebäudekanten entwickelt. Im Hof 1 wird es um eine orthogonale Struktur aus schmaleren Wegen (60cm) ergänzt. Alle Wege bestehen aus Ortbeton und schweben 10cm über der Bepflanzung.

Juni 2024
Büro Schramm für Gestaltung

Arbeiten im »Telegraph« in Berlin-Mitte

(…)“Wie erweitert man ein Gebäude, das Geschichte atmet? An der Köpenicker Straße in Berlin durfte &MICA ein denkmalgeschütztes, historisches Fabrikgebäude sanieren und um einen Neubau ergänzen. Aus der zeitgemäßen Wiederbelebung altehrwürdiger Mauern wurde mit zwei mutigen Entscheidungen ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Büroensemble.“

Landschaftsarchitekten: atelier le balto mit Ludivine Gragy

Architekt: &MICA

Nachbarschaftspark in Wuppertal

Auf der früheren Brache zwischen BOB CAMPUS und Nordbahntrasse ist mit dem Nachbarschaftspark Oberbarmen ein Ort für Erholung, nachbarschaftliche Begegnung und gemeinschaftliches Gärtnern geschaffen worden. Auf den Weg gebracht wurde das Projekt von der Montag Stiftung Urbane Räume, der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH sowie der Stadt Wuppertal und gestaltet nach dem Entwurf des Garten- und Landschaftsarchitekturbüros atelier le balto.

BOB Campus_Oktober 2023
Winter 2025

Eine Phase 0 ist im Sinne der Baukultur eine Grundlage für nutzungsoffene, zugängliche, langlebige und nachhaltige Räume. Baukultur NRW zeigt in Rahmen seines Fokusthemas „Phase 0 für die Stadt“ anhand von Filmen unterschiedliche Projekte, die durch ein frühzeitiges und stetiges Miteinander einen Ort für Gemeinwohl im Stadtgefüge geschaffen haben. Damit möchte Baukultur NRW die Vielfalt an Prozessen und Möglichkeiten einer Phase 0 veranschaulichen sowie ihre nachhaltigen Ergebnisse und Erfolge vorstellen. Außerdem sollen die Beispiele und Mut machen und zum Nachahmen inspirieren. Filmproduktion – Kamera und Schnitt: BS-Film, Benedikt Seifert

Video

Auf dem 4.500 Quadratmeter großen und anspruchsvollen Gelände mit vielseitigen Freiflächen, gelangt man von der Wichlinghauser Straße zukünftig auf den unteren Teil des Nachbarschaftsparks, von wo aus sich die BOB-Terrassen bis hoch an den Eingang zur Nachbarschaftsetage des BOB CAMPUS und an die die Max-Planck-Straße erstrecken. Ein kleiner Vorplatz lädt mit einer Mauer und den ersten Pflanzen zum Verweilen ein. Danach zieht sich ein gestufter 100 Meter langer Hauptweg durchs gesamte Gelände und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 13 Metern. Links und rechts des Weges laden die BOB-Terrassen zum Gärtnern, Entdecken und Pflücken ein:

Aquarelle marc

Auf den BOB-Terrassen ist Platz für die Garten-Ideen der nachbarschaftlichen Gruppen, darunter Kräuter- und Gemüsebeete, Insekten- und Färbergarten und auch ein Gemeinschafts-Gartenhaus hat bereits seinen Platz gefunden. Eine große Terrasse unmittelbar an der Nachbarschaftsetage bietet Platz zum Ausruhen, Bewundern der Aussicht und Feiern. Zwischen Terrasse und Max-Planck-Straße wird eine Streuobstwiese mit Obstbäumen und Nuss-Sträuchern entstehen.

Skizze: atelier le balto
La cabane de Jardin_Holger Lindmüller
Die Fabrik: raumwerk.architekten
Die Fabrik: raumwerk.architekten

raumwerk.architekten /portfolio

BOB Terrassen
Die Gärten
Le plateau…

Der BOB CAMPUS ist ein Projekt von vielen für viele! Dazu gehören die Menschen in Oberbarmen und Wichlinghausen, die BOB Botschafterinnen und Botschafter, die Projektpartnerinnen und Mitstreiter aus der Nachbarschaft, aus den Einrichtungen im Stadtteil und aus der Stadt Wuppertal.

Bild: Jutta Raith
Juli 2024