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Buchpräsentation

„NON GARDEN BOOK VILLA ROMANA“

12. November 19, 19 Uhr

Ort: KW Studio, Auguststrasse 69. Berlin-Mitte Vorderhaus, 1. Stock

Das Buch

Das in Florenz gelegene Künstler*innenhaus Villa Romana ist von einem anderthalb Hektar großen Anwesen umgeben. Während der vergangenen zehn Jahre hat das Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto den dort Ende des 20. Jahrhunderts angelegten Garten prozessual und mit zahlreichen Helfer*innen neu interpretiert.

Das Non Garden Book Villa Romana will in Bildern und Zeichnungen ihre Handlungsweise nachvollziehen und dem, was Garten meint, eine eigene Materialität und Zeitlichkeit geben – ein Bilderbuch, das ferner zahlreiche Beiträge und Interventionen verschiedener Preisträger*innen der Villa Romana beinhaltet (…)

Mehr unter: KW berlin

Begleitend zur Buchvorstellung finden Filmvorführen von Alvaro Urbano, Sophie Reinhold/Linda Spjut und Magda Typiak statt. 

Auch Käse und Wein natürlich…

Ein vertikaler Garten

(…) Kuehn Malvezzis Siegerprojekt sah neben dem Verwaltungsgebäude für das Jobcenter und die aufgesattelten Forschungsbauten ein drittes wesentliches Element vor: Ein vertikaler Garten sollte den Übergang zur Nachbarbebauung bilden und gleichzeitig einen öffentlichen, parkartigen Weg vom Erdgeschoss hinauf zum Gewächshaus entstehen lassen.

„Bislang kannten wir den vertikalen Garten in zwei Ausführungen“, erläutert Wilfried Kuehn: „Als botanisches Gemälde á la Patrick Blanc – sehr schön aber sehr statisch und furchtbar schwer zu erhalten. Oder als „Etagere“, wie sie der Architekt Stefano Boeri bei den beiden Hochhaustürmen „Bosco Verticale“ in Mailand realisiert hat. Auch sie ist in der Unterhaltung eine gärtnerische Herausforderung und nimmt dem Gebäude zudem Licht und Ausblick. Wir wollten etwas Drittes.“

Wettbewerb Skizze: © atelier le balto
Arbeitsmodell und Skizzen

Dieses „Dritte“ entwickelten Kuehn Malvezzi zusammen mit den Berliner Landschaftsarchitekten vom atelier le balto. atelier le balto knüpften bei dem Entwurf an ihren 2002 entstandenen „jardin sauvage“ hinter dem Palais de Tokyo in Paris an. Auf einer grabenartigen, völlig im Schatten liegenden Brachfläche pflanzten sie damals Gewächse, die in der Lage waren, hoch hinaus ins Licht zu wachsen. Mehr unter: www.stylepark.com

Bild: © Yann Monel
Bild: © Hiepler, Brunier,
Bild: Hiepler, Brunier,

(…) Ganz oben haben die Architekten einen Steg bauen lassen, der einen weiten Ausblick auf den Marktplatz und die Stadt bietet. „Ein Geschenk an die Stadt“, wie es Marc Pouzol vom atelier le balto formuliert. „Die Einwohner können Oberhausen von diesem Aussichtspunkt neu erleben.“ (Von Fabian Peters, STYLPARK Magazin)

Pioneer units ©

GOBAIMIDORI ©   Von Tokio nach Berlin

Die von uns für den europäischen Raum genannte Pioneer-Unit © ist eine Art bepflanzte Gabione,  die in Japan von dem visionären Landschaftsarchitekt Michio Tase entwickelt und unter dem Namen “Gobaimidori”, übersetzt „: 5-Seiten-Grün“, patentiert wurde. Die ursprüngliche Idee besteht darin, die Kultivierung der einheimischen Satoyama (eine vielfältige, waldartige Vegetation, die zwischen Bergen und Meer in Japan heimisch wächst), in und für die Stadt zu ermöglichen. 

Das Prinzip von Gobaimidori wurde ursprünglich für Kontexte ohne Boden entwickelt und bietet ein sehr nachhaltige, autonome Einheit mit hoch ökologischem Anspruch.

Die Gobaimidori units werden seit ca. 15 Jahren je nach Anfrage handwerklich in einer Baumschule bepflanzt und in verschiedenen Kontexten verwendet, so vor allem für Terrassen- Hochbauten, Sportanlagen oder Gärten.

Das Produkt mit seiner Stahlkonstruktion und einem besonderen Substrat ermöglicht es, alle 5 Seiten zu bepflanzen.  Die Bäume und Sträucher werden jung und sehr dicht in die Gabione eingesetzt. Innerhalb von zwei bis vier Jahren entwickelt sich die Bepflanzung entsprechend der klimatischen Bedingungen und Lichtverhältnisse bis die Stahlstrukturen komplett bedeckt werden. Wenn mehrere Einheiten zusammen kombiniert werden, entsteht eine artenreiche Landschaft. 

atelier le balto in Tokyo mit dem Landschaftsarchitekt Michio Tase, Herbst 2018
atelier le balto in der Baumschule Yazawa Nursery , Herbst 2018
Die Schule in Tono, herbst 2018
atelier le balto in Tono mit dem Landschaftsarchitekt Michio Tase, Herbst 2018

PIONEER UNITS ©  in Berlin

Neubau in der Köpenicker Straße, Belin Michels Architekten
Architektur und Natur, Michels und atelier le balto

„Bis Ende 2020 saniert Michels Architekturbüro zwei denkmalgeschützte Gebäude des ehemaligen Post- und Telegraphenbauamtes in der Köpenicker Straße in Berlin und kombiniert diese mit einem siebengeschossigen Neubau inklusive Fahrrad-Tiefgarage. Auf 11.650 m² entstehen hochwertige und energieeffiziente Büroflächen für eine grün-urbane Arbeitswelt von morgen (…)“

Das Neubau wird mit Pioniere-Units© auf jeder Etage begrünt. Die Berliner Pioniere-Units© werden auf jedem Geschoss des Neubaus nebeneinandergestellt, um eine Kontinuität in der Linearität herzustellen und so das starke Bild der Architektur und seinen Beton-Plateaus zu unterstreichen.

Für dieses Projekt wurden im Frühjahr 2019, 4 Prototypen im KW Hof nach der japanischen Technik hergestellt.

Préparation…

Die Pflanzpalette besteht hauptsächlich aus Pionier Gehölzen die für unsere Stadtgebiete gut geeignet sind. Als Pionierpflanze wird eine Pflanzenart bezeichnet, die besondere Anpassungen an die Besiedlung neuer, noch vegetationsfreier Gebiete besitzt.  Pionierarten sind also Arten, die in neu geschaffenen Lebensräumen häufiger auftreten.

Pflanzplan
Prototyp by KW, Frühling 2019
Prototyp bei KW, Frühling 2019
Prototyp bei KW_Herbst 2019
Prototyp bei KW_Herbst 2019

LINK zu GOBAIMIDORI ©

Link zu Yazawa Nursery:

Film über GOBAIMIDORI ©

atelier le balto in Kyoto, Herbst 2018

HALLO-PARKS_Hamburg

Bild von Nuriye, Okt. 2019
September 2019
20.07 Eröffnung Bild:Hallo-ev
Skizze_atelier le balto
http://www.alster-bille-elbe-parks.hamburg/prozess/12757946/prozess/
Réalsation avec Arge HALLO

Eine behutsame Entwicklung in unterschiedlichen Phasen

PARKS (Hamburg) versteht die Entwicklung neuer Abschnitte im Grünzug als einen behutsamen Prozess, der offen für Nutzungs- und Gestaltungsideen der zukünftigen PARKS zwischen Alster, Elbe und Bille ist. Schwerpunkt ist die erstmals öffentlich zugängliche Fläche des ehemaligen Recyclinghofs (Bullerdeich) am Hochwasserbassin mit Blick auf die Bille.

Mehr unter: www.alster-bille-elbe-parks.hamburg

http://www.alster-bille-elbe-parks.hamburg/prozess/12757946/prozess/
Bau mit Arge HALLO
Detail_atelier le balto
atelier le balto

Am 20.07. wird PARKS auf dem ehemaligen Recyclinghof am Bullerdeich 6 offiziell eröffnet!

Program unter: Eröffnung-parks-machen-auf/

atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto

Wie sehen PARKS der Zukunft aus?

Mehr unter: www.alster-bille-elbe-parks.hamburg

Sensitivpläne Hamburg

Sensitivpläne für den Altonaer Volkspark und das Naturschutzgebiet Wittmoor

Karte_Altonaer Volkspark M: 1:5000
Karte_Altonaer Volkspark M: 1:5000

Sensitive Kartographie bedeutet mit den Sinnen analysieren und subjektive Wahrnehmung vermitteln. Die Aufgabe umfasst nicht die Ausführlichkeit der wissenschaftlichen Analyse, sondern die Komplexität der Wiedergabe einer wahrgenommenen Situation.

Sie objektiviert eine subjektive Betrachtung.

Die Wahrnehmung ist durch Jahrzeiten, Wetter, Uhrzeit und andere Faktoren geprägt. Selbst die Anwesenheit anderer Besucher wirkt auf sie, wie auch die jeweils mitgebrachten Erfahrungen.

Dank dreier Besichtigungen des Parks Altona und des Naturschutz-gebiets Wittmoor – eine im Winter, eine im Frühling und eine im Sommer – konnten wir eine Darstellungsstrategie entwickeln, die als Ergebnis zwei Karten umfasst, begleitet jeweils von so genannten „Fragmenten“.

Fragmenten_Naturschutzgebiets Wittmoor M: 1:1000
Fragment 1 von 7 Naturschutzgebiet Wittmoor
Fragment 2 von 7 Naturschutzgebiet Wittmoor
  • Die Karten im Maßstab 1:5.000 stellen die gesamten Anlagen dar und erlauben mit einigen Orts- oder Straßennamen eine Orientierung.
  • Jede Karte hebt sieben ausgewählte Fragmente hervor. Die Fragmente zeigen besondere Momente unserer Erkundungen und sind Teil des Ensembles. Sie sind jeweils mit Koordinaten versehen und auf diese Weise für den Betrachter auf dem Terrain oder dem Luftbild einfach zu lokalisieren.
  • Die Fragmente sind auf getrennten DIN-A3-Blättern in Maßstab 1:1.000 dargestellt, wobei die Axonometrien diese zum Zweck einer besseren Lesbarkeit leicht modifizieren. Die Bäume sind z.B. überdimensioniert und im Winter dargestellt. Auf den DIN-A3-Blättern befinden sich auch Skizzen und Texte, die jeweils ein bis drei Eigenschaften des identifizierten Fragments hervorheben.

. Die Handskizzen, die auf Fotografien basieren, weisen auf Momentaufnahmen, wenn der Körper des Betrachters still steht. Sie zeigen Atmosphäre, Eigenschaft, Merkmale und manchmal imaginäre Elemente, die aus der Augenhöhe des Betrachters zu sehen sind oder wären.

Altonaer Volkspark Skizze 1 von 14
Altonaer Volkspark Skizze 2 von 14
Altonaer Volkspark Skizze 3 von 14

Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie.

Ein museum der Neugier

40.000Ein Museum der Neugier

Die Ausstellung wird Samstag, 1. Juni 2019, in der Alten Kelter in Fellbach eröffnet, sie dauert bis zum 29. September 2019.

Für die 14. Triennale Kleinplastik konnte die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Brigitte Franzen (* 1966) gewonnen werden.

„Kleinheit ist ein besonderes Maß. Es impliziert bezogen auf Kunst Transportabilität, Nähe zum menschlichen Körper, das Handgemachte oder zumindest maßstäblich Greifbare und eine Modellhaftigkeit, die Verhältnisse thematisiert. Talismane, Totems, Fetische, Spielzeuge, Horkruxe oder Attribute, Kleinplastiken wurden und werden sehr häufig nahe am Menschen benutzt oder im Wohnumfeld aufgestellt. Es entsteht so eine für Kunstwerke heute ungewöhnliche Nähe zwischen Objekt und Besitzer bzw. Betrachter, die sich auf den Bedeutungsgehalt auswirkt. Das Archetypische bzw. Prototypische liegt in dieser Maßstäblichkeit. Sie erfordert eine Hinwendung, ein genaues Hinsehen, oder erzwingt dieses sogar (…) “

Mehr unter: www.triennale.de

Arbeitsmodell M:1-100 _ atelier le balto
atelier le balto
Skizze _ atelier le balto
atelier le balto
Modell M: 1/25 _ atelier le balto
atelier le balto
Modell M: 1/25 _ atelier le balto mit Brigitte Franzen und Veronika Günther
atelier le balto
Aufbau _ David Baur +Team
atelier le balto
Aufbau _ David Baur +Team
atelier le balto
Aufbauplan
atelier le balto
Die Eröffnung …
atelier le balto
Die Eröffnung
Die Eröffnung
Die Eröffnung
atelier le balto
Bild: Peter Hartung
atelier le balto

Kuratorin: Brigitte Franzen

Kuratorische Mitarbeit: Veronika Günther

Ausstellungsarchitektur: atelier le balto

Ausstellungsgrafik: Martin Schmidl

Ausstellungsaufbau: David Baur / Baur&Baur

Der verborgene Garten

„Das war eine unbeschreibliche Woche im „verborgenen Garten“ hinter der Fabrik. Das Team von atelier le balto hat täglich mit bis zu 15 (!) Helfern zwischen 5 und 65 Jahren den komplett zugewachsenen und teilweise vermüllten Garten gerockt. Nun ist diese wunderschöne Felswand wieder aufgetaucht und wir können uns gar nicht sattsehen an den Schattierungen. Der Garten erscheint jetzt so wunderschön und der Frühling kann kommen. Die raumwerk.architekten haben heute Vogelhäuser gebaut und aufgehängt, also warten wir nun auf neue Bewohner. Unser heutiges Abschlussfest der Mitmachwoche wurde wundervoll musikalisch eingerahmt von Sivan . Danke an ihn und an alle, die mitgemacht haben. Nach dieser Woche vertrauen wir noch mehr darauf, dass wir dieses Projekt gemeinsam stemmen werden. Wir sind sehr dankbar.“ Das Team vom BOB Campus.

Johanna Debik / Leitung Initialkapital , 23 Februar 2019

Montag Stiftung Urbane Räume

avant…
Véro…
raumwerk.architekten, Köln
Party…
Publikum…
Sivan! merci…
marco…

Forêt et cueillettes, Paris

atelier le balto

Une proposition de atelier le balto co-produite par l’École nationale supérieure de paysage de Versailles et le musée de la Chasse et de la Nature dans le cadre de la manifestation « Un paysage où vivre. Les 20 ans des Carnets du paysage » et de la programmation culturelle d’été du musée.

Foret-et-cueillettes-le-balto-musee-de-la-chasse-nature

atelier le baltoAu centre de la cour du musée, un petit bois en croissance composé d’ébauches d’arbres sera environné d’une lisière autour de laquelle les promeneurs circuleront et pourront cueillir des plantes sauvages comestibles. Sur une grande table d’extérieur, seront mis à disposition des livres sur les plantes sauvages, des herbiers, des exemplaires des Carnets du paysage, revue coéditée par Actes Sud et l’École nationale supérieure de paysage et le numéro de printemps de la revue Billebaude sur la cueillette. Au fil de l’été, des ateliers et rencontres seront proposés sur les savoirs liés aux « bonnes herbes », à la cueillette, aux pratiques agricoles qui font de la place au sauvage. Entre le printemps et l’automne, les visiteurs du musée pourront apprécier les transformations subtiles de ce jardin au fil des saisons.                         www.chassenature

Juin 2018:atelier le balto

atelier le balto

atelier le balto

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A suivre…