Gemeinsam mit StudioVlayStreeruwitz freuen wir uns über einen der zwei ersten Preise beim kooperativen Werkstattverfahren zum Teilgebiet A3 in Stuttgart Rosenstein. Direkt am Hauptbahnhof sieht das Projekt einen wachsenden Plateaugarten vor, der aus der konsequenten Wiederverwendung des Bodenmaterials ein offenes Nutzungslabor entstehen lässt – für die Stadt, für die Reise und für die Zukunft (…)
Archiv der Kategorie: Wettbewerb
Garten zum Wohnen
fatkoehl architekten & Quest mit forty five degrees und atelier le balto gewinnen Konzeptvergabeverfahren zum Waiblinger IBA’27_Projekt
Das Grundstück befindet sich im nördlichen Randbereich des Siedlungsgebiets der Körber Höhe an der Grenze zwischen Stadt und Land. Unser Entwurf „Garten zum Wohnen“ verbindet diese Lebensbereiche mit dem Garten als verbindendem Element. Er lässt Architektur und Landschaft zu einem Ganzen zusammenwachsen. Eine grüne Promenade zieht sich durch Architektur und Freiraum: Horizontal über eine als Treppe angelegte grüne Fuge und begrünte Laubengänge.
Singer Areal Würselen
Idee:
Mitten in Würselen hat die Bergbauvergangenheit der Stadt eine große Freifläche hinterlassen – ehemalige Restflächen, auf denen die Abraumhalden der Montanindustrie aufgeschüttet wurden. Diese Halden sind ein einzigartiges Zeugnis der industriellen Vergangenheit des Ortes und stellen heute, nachdem sie jahrzehntelang brach lagen, eine erstaunliche Renaturierungsfläche mit einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren dar. Insbesondere die schwer nutzbaren Haldenböschungen, die das Gelände am ehemaligen Singer-Areal durchziehen, beherbergen eine unersetzliche Vielfalt an Biotopen, eine „Brutstätte der Artenvielfalt für Pflanzen und Tiere“, die eine Vorreiterrolle bei der Renaturierung von Halden einnimmt.
Wir erkennen die hohe Attraktivität dieses Standortes an und unterstützen sie mit einer lockeren Bebauungsstruktur. Dieser Entwurfsansatz respektiert die Attraktivität des Geländes und inszeniert es als parkähnlichen Raum durch behutsame
Wegeführung, Bepflanzung und Terrassierung. Ein wichtiges Anliegen dabei ist, dass die Bewohner die neue Bebauung niederschwellig durchqueren, in den Naturraum eintreten können und somit als Fortsetzung des Naturraumes der Halde verstehen: Der Haldenpark kommt an die Straße!
Im Team mit:
Molestina Architekten
Preisgericht, April 2024: 1. Rang: Competitionline


























