Archiv der Kategorie: Allgemein

PARKS_Hammerbrook

Tag der Architektur und
Ingenieurbaukunst in Hamburg
Architektur gestaltet Zukunft

26. / 27. Juni 2021

atelier le balto

PARKS Ehemaliger Recyclinghof am Bullerdeich

Hammerbrook

Bullerdeich 6, 20537 Hamburg, Teil des geplanten Alster-Bille-Elbe Grünzugs

atelier le balto in Kooperation mit HALLO.e.V., www.hallohallohallo.org

Beteiligte Mitarbeiter*innen
HALLO.e.V.: Dorothee Halbrock, Nuryie Tohermes, Johanna Padge, Julia Englert

Mehr unter: Tag der Architektur 2021

Der ehemalige Recyclinghof am Hochwasserbassin ist Teil vom PARKS. Hier wird das „Vorgefundene“, wie z.B. eine Halle und das Pförtnerhaus, die Asphaltfläche und die Bestandvegetation, die lange Böschung und der Kai am Wasser, als Potenzial für die Umwandlung des Terrains in einen Park verstanden. Seit 2019 werden Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge aus der Nachbarschaft mit den klar skizzierten Umwandlungsprinzipien der Landschaftsarchitekt*innen zusammen geführt und gemeinsam weiterentwickelt und umgesetzt.

atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto

atelier le balto

der Jüdische Garten in den Gärten der Welt, Berlin-Marzahn

atelier le balto
Der Winter, Skizze des Wettbeverbs. Oktober 2018

Ein Projekt von Manfred Pernice, Wilfried Kuehn und die Landschaftsarchitekten von atelier le balto.

Der Werdegang

Der Jüdische Garten in die Gärten der Welt wird prozesshaft gebaut und gepflanzt. Zunächst entsteht die Grundstruktur des Gartens, bestehend aus Wege- und Platzflächen, zwei Gebilde und Gehölzen.

In das Wegenetz wurden Platzflächen und Felder unterschiedlicher Größe und Form eingebettet.

atelier le balto
Plan: Nil Lachkareff, atelier le balto

Ende 2020 wurden die raumbildenden Gehölze, darunter Obstbäume, wie Apfel, Birne, Mandel, Kirsche und Feige gepflanzt. Gleichzeitig entstanden die zwei skulpturalen Gebilde des Künstlers Manfred Pernice, die an Ort und Stelle fertiggestellt wurden. Ab März 2020 folgte die Pflanzung von Sträuchern, Stauden, Einjährigen…

atelier le balto
Die Grundstruktur des Gartens
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
atelier le balto
Pflanzungen März 2021 (Firma Planta, Berlin)
atelier le balto
Véronique, atelier le balto
atelier le balto
Felix, atelier le balto
atelier le balto
Marc, atelier le balto
atelier le balto
…und Nil, atelier le balto
atelier le balto
Rankhilfen für Weinrebe und Brombeeren… (Firma KMB)

Bruecke Museum NOV. 2020

Skizze: atelier le balto Birken/ Stauden/ neue Wege und vier Bänke
Modell

Die Umwandlung des Gartens entsteht in einer Serie von gärtnerischen Interventionen: Ende Februar 2019 wurden Pflanzen weggenommen und umgesetzt sowie Raum für neue Ideen geschaffen. Danach folgte eine Ruhephase, damit im Frühsommer 2020 und im Anschluss anfang November 2020 neue Pflanzungen stattfinden könnten.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises Brücke-Museum e.V.

Viele Gärtner…
Vier Bänke aus Eiche…
… Neue Akteure
… Viele jungen Birken
á suivre… La suite im Patio des Museums….

Danke an alle Gärtner: Jan, Uwe, Nil, Felix, Véronique & Marc

atelier le balto
Mai 2021
atelier le balto
atelier le balto
Les jardiniers
atelier le balto
A bientôt…
atelier le balto

Stadtland! Inseln

Skizze, atelier le balto

Ein Entwurf des atelier le balto aus Berlin stellte am 30. Juni 2015 im Rahmen einer Ideenstudie STADTLAND! INSELN für den Bahnhofsvorplatz in Rottenbach vor. Halbkreisförmige Landschaftsinseln setzen den Platz in Beziehung zu seiner ländlichen Umgebung. Sie werden mit Staketenzäunen umgrenzt und wirken wie traditionelle Bauerngärten in Thüringen.

Der Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt leitete das entscheidende Gremium aus Vertretern der Gemeinde, des Freistaats Thüringen und der IBA Thrüringen: „Das Konzept der STADTLAND! INSELN hat uns voll überzeugt. Es zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Idee mit hohem Wiedererkennungswert aus und nimmt doch nur einen minimalistisch anmutenden Eingriff am Gelände vor. Für die Fahrgäste, die am Bahnhof ankommen, entsteht ein starkes und schönes Bild: Sie kommen sowohl in der ‚Stadt‘ als auch auf dem ‚Land‘ an.“

Die großzügige Asphaltfläche vor dem Bahnhof bleibt nach der Ideenstudie charakteristisch und praktisch in vielerlei Hinsicht. Sie nimmt Verkehrswendeschleife und Bushalte auf, anstelle eines Bahnsteigs gibt es einen langgestreckten ‚Landschaftssteig‘. Die Materialien – Asphalt und Schiefer – sind im Schwarzatal traditionell zu finden.

Die Landschaftsinseln brechen sich durch den Asphalt und geben der ganzen Fläche eine heitere Stimmung, die sich auf die Reisenden übertragen soll.

Plan; atelier le balto

Wettbewerb 2015, Realisierung 2017-2018, Eröffnung 2019

Mehr unter: IBA-Thueringen.de

GEGENWARTEN / PRESENCES

Mit GEGENWARTEN | PRESENCES findet im Sommer 2020 ein Public Art-Projekt in Chemnitz statt. Gezeigt werden Projekte von 20 Künstler:innen und Kollektiven, die sich in ihren ortsspezifischen Arbeiten – Interventionen und Skulpturen, Installationen und Performances – mit Chemnitz, seiner Geschichte und Gesellschaft auseinandersetzen.

Ausgehend von der Beobachtung, dass es viele Gegenwarten gibt – deren verschiedene Perspektiven und Themen in privaten Räumen, aber vor allen Dingen auch im öffentlichen Raum verhandelt werden –, setzt sich das Ausstellungsprojekt mit den spezifischen gesellschaftlichen, politischen und urbanen Fragen der Stadt Chemnitz auseinander.

Kunst im öffentlichen Raum kann dazu beitragen, versteckte Qualitäten in einer Stadt zu entdecken, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, diese synergetisch zu verknüpfen und damit sowohl vergessene als auch neue Geschichten zu erzählen. Ganz besonders ist die Kunst darüber hinaus in der Lage, diese sichtbar und erlebbar zu machen und den Menschen einer Stadt alternative Gegenwarten aufzuzeigen.

Das Ausstellungsprojekt wird kuratiert von Florian Matzner und Sarah Sigmund und veranstaltet von den Kunstsammlungen Chemnitz. Es bildet eine wichtige Etappe in der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Platz an der alten Post, Ausgangsituation, Juni 2019…
Die Idee…
Bau – Juni 2020
Neun neue Gärten Foto: Roman Mensing –
Allo? y a quelqu’un?

Mehr unter: www.kunstsammlungen-chemnitz.de

Gefördert durch die:

Danke an die Gärtner: Katy, Felix, Alex, Jan, Uwe, Nil, Véronique et Marc

Vertikaler Garten

Bild: hiepler, brunier

Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus und Verwaltungsgebäude, Oberhausen

Das historische Zentrum Oberhausens wirft angesichts des ökonomischen Strukturwandels die Frage auf, wie Zentralität, urbane Dichte und öffentliche Räume jenseits kommerzieller Nutzungen ermöglicht werden können. Als eine Antwort hat das stadteigene Unternehmen Oberhausener Gebäudemanagement GmbH eine Bauaufgabe formuliert, die zwei sehr unterschiedliche Nutzungen auf neuartige Weise integriert: Erstmalig entstand in Deutschland ein Haus, das so verschiedene Funktionen wie ein Jobcenter mit einem darüber situierten Dachgewächshaus zusammenführt, in dem die Möglichkeiten urbaner Landwirtschaft praktiziert und erforscht werden. Die haustechnische Integration macht das Bürogebäude am zentralen Marktplatz der Altstadt als Ressource für die landwirtschaftliche Produktion nutzbar.

Der mit den Landschaftsarchitekten atelier le balto entwickelte Entwurf von KUEHN MALVEZZI fügt den beiden Nutzungen ein drittes Element hinzu, das über das geforderte Programm hinausgeht. Ein vertikaler Garten verknüpft als städtebaulich wirksames Element alte und neue landschaftliche Typologien sinnhaft zu einem öffentlichen Ort. Der abwechslungsreiche Parcours führt die Besucherinnen und Besucher von dem mit Linden umstandenen Marktplatz über Treppen und Plattformen, vorbei an Kletterpflanzen und Sitzgelegenheiten, hinauf aufs Dach. Der vertikale Garten sorgt dafür, dass das Gewächshaus als Ort der landwirtschaftlichen Forschung und Produktion hoch über der Stadt zugleich eng mit dieser verbunden ist.

Quellenangabe: DAM Preis 2021_Nominierungen

Der Vertikaler Garten_Pflanzenauswahl:

Actinidia arguta

Aristolochia gigantea

Akebia quinata

Campsis radicans „Yellow trompet“

Clematis montana Elizabeth

Humulus lupulus

Hydrangea anomala petiolaris

Lonicera henryi

Parthenocisus quinquefolia

Parthenocissus tricuspidata

Vitis coignetiae

Wisteria sinensis

Bild: Nil Lachkareff_atelier le balto 2020
Bild: Nil Lachkareff_atelier le balto
Bild: Nil Lachkareff_atelier le balto
Bild: Nil Lachkareff_atelier le balto
Bild: Nil Lachkareff_atelier le balto

Gartenparade

In japanischen Gärten werden häufig Motive aus der Umgebung verwendet. Man spricht dann von einer „ausgeliehenen Landschaft“. Für die Gärten der Berlinischen Galerie leihen die Landschaftsarchitekten atelier le balto ein wohlbekanntes Motiv des Berliner Stadtlebens: Die Baustelle.

Die Gartenparade ist eine Hommage an diese Stadt, die einer ständigen Transformation unterliegt. Heute Brache, morgen Garten; gestern Trümmer, heute Wohnbau! Und ebenso plötzlich erschien im Herbst 2013 die Gartenparade vor der Berlinischen Galerie (…)

atelier le balto
6 ème pritemps devant la Berninische Galerie…
atelier le balto
https://www.lebalto-leblog.eu/gartenparade/

BRUEcKE-MUSEUM Berlin

…12 Mai 2020

„Bis Frühjahr 2021 revitalisieren die Landschaftsarchitekt*innen des atelier le balto den Garten des Brücke-Museums. Angrenzend an den Grunewald liegt das Museum auf einem großzügigen bewaldeten Grundstück. Das atelier le balto zeichnet sich durch eine ökologisch nachhaltige und künstlerische Herangehensweise aus. „

au boulot…

„Die Umwandlung des Gartens entsteht in einer Serie von gärtnerischen Interventionen: Ende Februar werden Pflanzen weggenommen und umgesetzt sowie Raum für neue Ideen geschaffen. „

Raum für neue Ideen
Skizze, atelier le balto 2020
atelier le balto
Skizze, atelier le balto
Februar 2020
Februar 2020
atelier le balto
Skizze, atelier le balto
Februar 2020
„Der wachsende Plan“ – Plan 1:200 (Verkleinerung) / atelier le balto Januar 2020

Der Plan wird vor-, während und nach der gärtnerischen Arbeit gezeichnet und immer wieder ergänzt. Die Methode wurde im Rahmen der Projekte für die Villa Romana in Florenz und den Park des Ludwig Forums in Aachen entwickelt. Der Begriff kommt aus einem Spruch von Bertholt Brecht:
„Wie der Garten mit dem Plan wächst der Plan mit dem Garten.“
(Garden in progress – Bertolt Brecht: Gedichte Band VI 1941–1947)

„Die Gartenumgestaltung wird von einem öffentlichen Programm begleitet. Termine finden Sie in Kürze in unserem Kalender. „

Mehr unter: www.bruecke-museum.de