BOB-Campus in Wuppertal gewinnt den Deutschen Städtebaupreis 2025
Auf der früheren Brache zwischen BOB CAMPUS und Nordbahntrasse ist mit dem Nachbarschaftspark Oberbarmen ein Ort für Erholung, nachbarschaftliche Begegnung und gemeinschaftliches Gärtnern geschaffen worden. Auf den Weg gebracht wurde das Projekt von der Montag Stiftung Urbane Räume, der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH sowie der Stadt Wuppertal und gestaltet nach dem Entwurf des Garten- und Landschaftsarchitekturbüros atelier le balto.
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Bild: David Hiepler
Bild: David Hiepler
Ein Erfolg für das ganze Quartier
Der Preis zeigt: Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung wirkt! Der BOB CAMPUS ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein lebendiger Ort, der von und mit den Menschen im Stadtteil gestaltet wird. Egal, ob bei der Planung, im Nachbarschaftspark Oberbarmen oder in der Nachbarschaftsetage – ohne alle Beteiligten wäre das nicht möglich!
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Berlinischen Galerie realisieren die Landschaftsarchitektinnen von atelier le balto auf dem Vorplatz des Museums eine künstlerische Garteninstallation. Die Südfassade des Museums wird mit verschiedenen Kletterpflanzen bespielt. Unter der gegenüberliegenden Baumreihe, die zur Straße hin anschließt, entsteht ein Terrassendeck mit Sitzmöglichkeiten. Die Installation lädt zum Verweilen ein, schafft eine besondere Aufenthaltsqualität auf dem Vorplatz und spendet in den heißen Sommermonaten Schatten. In und um den öffentlichen Garten herum finden im Sommer 2025 verschiedene Veranstaltungen wie Artist Talks, Performances oder Vermittlungsprogramme statt. Der neue geschaffene Ort lädt Besucherinnen und Nachbar*innen der Berlinischen Galerie dazu ein, in entspannter Atmosphäre zusammen zu kommen.
fatkoehl architekten & Quest mit forty five degrees und atelier le balto gewinnen Konzeptvergabeverfahren zum Waiblinger IBA’27_Projekt
Das Grundstück befindet sich im nördlichen Randbereich des Siedlungsgebiets der Körber Höhe an der Grenze zwischen Stadt und Land. Unser Entwurf „Garten zum Wohnen“ verbindet diese Lebensbereiche mit dem Garten als verbindendem Element. Er lässt Architektur und Landschaft zu einem Ganzen zusammenwachsen. Eine grüne Promenade zieht sich durch Architektur und Freiraum: Horizontal über eine als Treppe angelegte grüne Fuge und begrünte Laubengänge.