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„One Night Stands“

Wenn zwei Künstler oder Künstlergruppen, die einander vorher noch nie begegnet sind, aufeinandertreffen, um gemeinsam einen Abend zu gestalten, dann kann sich daraus alles Mögliche und Unmögliche ergeben – ein unverbindlicher Samstagabend-Flirt, ein leidenschaftliches, ein abgründiges Abenteuer, eine verhängnisvolle Affäre. Den Beginn dieser unberechenbaren Paarungen machen die Kunstneigungsgruppe monochrom und die Lord Jim Loge, dieser legendäre, mit Graz und dem steirischen herbst zutiefst verstrickte Männerbund, der im Jahr 2005 pikanterweise von monochrom übernommen wurde. Weniger maskulin, aber nicht unbedingt weniger direkt geht es vermutlich zu, wenn die Rabtaldirndln auf die New Yorker Performerin Ann Liv Young treffen. Der dritte Samstag gehört den Landschaftskünstlern –RESANITAund atelier le balto erproben, inwieweit sie einander grün sind. Und am Ende stoßen hoelb / hoeb zu Herrn Manfred, der am letzten Abend in der herbst-Bar traditionell bewusstseinserweiternde „Kalaschnikows“ mixt, und bereichern das Angebot um weitere gefährliche konsumierbare Substanzen.
le balto Winkelmeier EX_ZOLLAMT web Ohne Night Stands web

Sa 05/10, 18.00 – 22.00
©Fotos: winkelmeier.net

Mehr unter: www.steirischerherbst.at

atelier le balto in Graz

Festival neuer Kunst

Der steirische herbst zeigt und unterstützt aktuelle künstlerische Arbeitsweisen, Handschriften, Diskurse. Die Präsentation von Produktionen ist dabei aber nur der sichtbarste Teil des Programms. Recherchen, Prozesse, Entwicklungen gehören ebenso zu diesem Festival wie spektakuläre Aufführungen, groß angelegte Ausstellungen, raumgreifende Konzerte neuer Musik, architektonische Forschungen, öffentliche Debatten und nächtelanges Feiern. Liaisons web

(…) Über das gesamte Terrain zwischen Explosiv und Zollamt, über Hof und Garten, setzen die Landschaftsarchitekten des atelier le balto, die bereits die Gärten des Palais de Tokyo in Paris oder der Berliner Kunst-Werke gestaltet haben, eine Gruppe merkwürdig schwebender Häuser. In der Nacht leuchten sie, erinnern an zerbrechliche Garten- oder Glashäuser, stellen Bezüge zur Geschichte des Geländes her und schaffen Orte, die sich zwischen innen und außen, öffentlich und privat, zwischen transparent und verborgen bewegen.

Mehr unter: www.steirischerherbst.at