Archiv der Kategorie: Publications

Ludwig Forum: Erstklässler helfen bei Garten-Umbau

(…) Die Umgestaltung des Garten am Ludwig Fourm ist Teil der Stadtteilerneuerung „Soziale Stadt Nord“. Die drei Gartenkünstler Marc Pouzol, Véronique Faucheur und Marc Vatinel von atelier le balto arbeiten dabei prozesshaft. Sie sind in einem der Vegetation angepassten Rhythmus jeweils wochenweise in Aachen und können so die einzelnen Schritte ihres Vorgehens stets aufs Neue hinterfragen und allen Interessierten Rede und Antwort stehen.

Mehr unter: www.aachen.de

IM GARTEN

Lebensräume zwischen Sehnsucht und Experiment

IM GARTEN zeigt Abbildungen und Interpretationen von Gärten aus der Sammlung des Stadtmuseums, nimmt gärtnerische Tendenzen und Ausprägungen von urbanen Räumen auf: ob gelebte urban-agrarische Nutzung, florales Kleinod oder ökologische Dachbegrünung – die Ausstellung dokumentiert diese und regt neue Naturerfahrungen an.

NORDICO Stadtmuseum Linz

Interviews mit Menschen und Gruppierungen, die in oder mit Gärten arbeiten, diese gestalten und lieben:

-Fritz Schwarz, Leiter des Botanischen Gartens in Linz.

-Kampolerta, Kollektiv von landschaftsarchitekten.

-Jutta Kleedorfer, Koordinatorin für Mehrfachungnutzung von Freiräumen in Wien.

und atelier le balto…

Die Akademie des Jüdischen Museums Berlin.

Das Gebäude, das vom Architekten Daniel Libeskind entworfen wurde, wird sich gegenüber dem Jüdischen Museum in der früheren Blumengroßmarkthalle befinden. Seinem ungewöhnlichen Entwurf „Haus-im-Haus-Konzept“ wird ein Garten hinzugefügt.

“Prämiert wurde der Entwurf des atelier le balto: Er schlägt als Pendant zur Akademie, dem Ort, an dem geforscht, nachgedacht und diskutiert, gelehrt und gelernt wird, einen sehr zeitgemäßen Garten vor, buchstäblich einen Ort des Kultivierens, einen „Garten der Diaspora“ im weitesten Sinne. In der Umsetzung reduziert auf zwei wesentliche Gestaltungselemente, zeichnet sich der Entwurf dabei durch besondere Klarheit und Einfachheit aus: Vier scheinbar schwebende Stahl-Plateaus in gegeneinander versetzter, nicht rechtwinkliger Anordnung bilden die Gartenlandschaft. Das Gartenkonzept weist den Plateaus unterschiedliche Grundthemen und damit verschiedene Grade an Veränderlichkeit zu. Auf narrative Bindungen wird dabei bewusst verzichtet. Die Plateaus sind variabel nutz- und bepflanzbar, sie können mit Erde und Gewächsen, Informationsmaterial und Exponaten bespielt, aber auch als Arbeitstische, Sitzgelegenheiten oder als Ausstellungsmöbel verwendet werden. (…)


Der Garten ist offen und wandelbar, ein Raum des Austausches und der Kontemplation, ein Raum des Versuchs und Überraschung. Dieser Garten, der Neugierde, Offenheit und dem Diskurs verpflichtet,  wird die künftige Akademienutzung in besonderer Weise bereichen.“

Ulrike Filter: “Vom Biblischen Garten zum Garten der Diaspora“/ JMB, JOURNAL 2011 / Nr.4